Die ersten Kamele

Sonntag, 6. Dezember 2015

#Oualidia #Cap #Beddouza #Lalla-Fatna #Safi #Souira-Kedima #Essaouira #Marokko #Marocco #Marruecos

Guten Morgen Oualidia ♥
…4 Uhr – Nicol winselt. Offenbar ein Notfall – ich stehe auf und lasse sie raus. Zum Glück denke ich an den Alarm! Kommt sicher nicht so gut, wenn um 4 Uhr Morgens der Alarm los geht…
6 Uhr – Nicol winselt schon wieder – hmmm. Ich wecke Baffo und er lässt sie raus (ich erinner ihn an den Alarm!).
8 Uhr und Nicol steht schon wieder auf der Matte 😮 Ich quäle mich aus den Federn und lasse sie wieder raus.
Was hat sie nur? Gestern hat sie eine kleine Ration Trockenfutter in ihr „Pappa“ gemischt bekommen, aber es ist ein Markenfutter und nicht billig hier in Marocco (3kg – rund 130DH) . Ob es daran liegt?

Ich schiesse das Bild für die WhatsApp-Gruppe und wir bleiben gleich auf. Dabei bin ich ja noch sooooooo müde *gäääääääääääähhhhhhhhhhn*.
Hier in der Ecke ist ein Hund, der die ganze Nacht bellt. Ich habe ausgesprochen schlecht geschlafen :/

Die Reise geht weiter – wir folgen der R301 weiter in den Süden und das Panorama ist wunderschön! Die R301 verläuft direkt an der Küste und bewegt sich zwischen 100 und 200 Meter über dem Meeresspiegel. Am Cap #Beddouza halten wir an, in der Hoffnung, ein schönes Panorama-Bild zu erhaschen, aber vom Faro aus sieht man leider nicht wirklich was von der Küste.
Wir nehmen die Fahrt weiter auf und landen in einer Strasse rechts abseits von der R301 an einem kleinen Platz mit einem natürlichen Brunnen bei ungefähr 48 Meter über dem Meeresspiegel.

Natürlicher Brunnen - Lalla-Fatna - R301, Marokko (nur selten so leer wie jetzt gerade!)

Natürlicher Brunnen – Lalla-Fatna – R301, Marokko (nur selten so leer wie jetzt gerade!)

Viele Leute füllen das Wasser in Flaschen und Tanks (getragen von Eseln) oder trinken es sofort – es soll Quellwasser und sehr gut sein. Unsere Karte sagt, dass wir in der Nähe von #Lalla-Fatna – kurz vor #Safi sind. Es ist verboten hier über Nacht zu bleiben – das sagt zumindest ein Polizist der Gendarmarie, der gerade zufällig auch hier anwesend ist und Wasser in eine Flasche füllt…

Nicol heult schon wieder – sie will offenbar wieder auf Tour gehen – so spaziere ich ein bisschen mit ihr herum und geniesse die Aussicht.

Lalla-Fatna - R301, Marokko

Lalla-Fatna – R301, Marokko

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Lalla-Fatna - R301, Marokko

Lalla-Fatna – R301, Marokko

Wasser zu tanken wird für uns Mission impossible – der Brunnen ist so busy, dass wir den kaum blockieren können. Das Wasser läuft nicht so schnell – wir bräuchten sicher eine Stunde für rund 130 Liter 😮
Schade um das gute Wasser!
Wir hoffen und bleiben auch für die Kaffee-Pause noch hier – aber der Brunnen ist und bleibt sehr busy 😮
Schliesslich brechen wir ab – es kommen mehr und mehr Leute, die Wasser tanken wollen.

Natürlicher Brunnen - Lalla-Fatna - R301, Marokko (busy)

Natürlicher Brunnen – Lalla-Fatna – R301, Marokko (busy)

Direkt die erste Strasse rechts nehmen wir wieder – zum Plage de Lalla-Fatna – aber dort bekommen wir gesagt, dass man nicht für die Nacht stehen kann – wir sollen in einen Camping fahren. Schade um den schönen Strand…
Wir nehmen die nächste Möglichkeit für einen weiteren Strand – keine Ahnung, wie der Strand heisst – habe ich vergessen – jedenfalls hier: Unnamed Rd, Souira Kedima, Marokko – hier sehen wir Schilder, dass man mit einem Camper nicht stehen darf. Wir finden einen Camping und fragen dort, aber der Camping ist offenbar nur für die Gemeinde, bzw. Leute die hier arbeiten, nicht für Touristen 😮
Wir fragen bei der Gendarmarie nach. Es ist offenbar strikt verboten ausserhalb eines Campings zu nächtigen und der nächste Camping sei zurück nach #Safi (ca. 30km) oder in #Essaouira (ca. 90km) weiter nach Süden.
Wir entscheiden uns nicht zurück nach #Safi zu fahren, sondern vorwärts nach #Essaouira – obwohl es schon fast 17 Uhr ist…
Ich bin beschäftigt den Sonnenuntergang während der Fahrt einzufangen,

Sunset - Unnamed Rd, Souira Kedima, Marokko

Sunset – Unnamed Rd, Souira Kedima, Marokko

…während Baffo sagt: „Hey – hier sind Kamele!“, welche ich aber nur noch aus dem Augenwinkel wahrnehme.

Wir versuchen nochmals unser Glück an einem Strand und nehmen eine Strasse wieder rechts – auch hier habe ich den Namen vergessen – genau hier: Unnamed Rd, Marokko. Wir finden auch einen Hinweis zu einem Camping und verfolgen die abenteuerliche Strasse nach links, die mehr für OffRoad-Fahrzeuge geeignet ist als für einen normalen Camper und für unseren Hymer eine echte Herausforderung ist 😮 Der Camping entpuppt sich als unerreichbar, denn die Strasse endet im Sand! Falls der Camping überhaupt noch existent ist, denn eigentlich hätten wir den schon finden müssen…

End of the Street - Unnamed Rd, Marokko

End of the Street – Unnamed Rd, Marokko

Wir drehen also wieder um, schauen dann doch noch zum Strand. Alle Gebäude am Strand (Bars, Kiosks, Häuser) sind jedoch verlassen und baufällig – wohl keine gute Ecke, um hier zu nächtigen… Und wir drehen wieder um. Haben nur noch rund 20/25km nach #Essaouira zu dem Camping, den wir uns ausgeguckt hatten. Aber rund 500 Meter davor finden wir einen Parkplatz (ähnlich dem wie in #Oualidia ) mit vielen Campern und entschliessen uns hier zu bleiben. Wir bezahlen für 24 Stunden 30DH und haben für heute erst mal einen Platz gefunden – nach rund 200km Fahrt :/
Der Platz ist offenbar direkt am Strand – wir stehen hier direkt an einer Düne und dahinter soll der Strand sein. Gesehen habe ich davon noch nichts, denn um 18:45 Uhr fange ich direkt an zu Arbeiten, aber unsere Webseite hängt *grmpf* und ich kann unsere Position nicht posten… Also heute ist es ja echt zum Mäuse melken!…
Zum Thema „rund 200km Fahrt“ – es gibt nur wenige Seitenstrassen von der R301, denen man zu einem Strand folgen kann – nahezu jedem Schild „Plage“ sind wir gefolgt – jedoch ohne erfolgreich zu sein. Freistehen ist offenbar sehr schwer geworden in Marokko. Entweder sieht man Schilder, dass Camper nicht erwünscht sind (bzw. verboten), man hört dieses von der Polizei oder selbsternannten Guards oder sie sind so einsam und verlassen, dass man gar nicht dort nächtigen will…

Wir wundern uns nur über eines… Wenn es offenbar strikt verboten ist ausserhalb eines Campings zu nächtigen, warum finden sich dann Parkplätze, die separate Preise für die Nacht ausweisen?
Hier (P2201, Essaouira, Marokko) von 8 Uhr bis 20 Uhr = 10DH und von 20 Uhr bis 8 Uhr 20DH. Es ist mit #Oualidia der zweite Parkplatz dieser Art und die sind recht gut besucht. Gerade hier wundern wir uns, weil hier ja in 500 Metern ein Campingplatz ist – in #Oualidia ist der Campingplatz gerade geschlossen (wie wir heute Morgen noch vor der Abfahrt erfahren). GoogleMaps war ja der Meinung, dass der Parkplatz dieser Campingplatz sei (man erinnert sich vielleicht).

Naja – wir sind echt „saumüde“ – wenig und schlecht geschlafen, früh aufgestanden, lange gefahren, um letztendlich nicht erfolgreich zu sein :/ Das war nicht unser Tag!

Gute Nacht meine Lieben ♥

Unsere Route von heute:

Route 2015-12-06

Route 2015-12-06

https://goo.gl/maps/iyybWhEvR422

#Temperaturen am Sonntag, 6. Dezember 2015

Oualidia

9 Uhr

14,0°C

sonnig / diesig

wenig Wind

Lalla-Fatna

13 Uhr

24,6°C

sonnig / diesig

wenig Wind

Essaouira

18:45 Uhr

17,4°C

diesig

wenig Wind

Essaouira

21 Uhr

16,5°C

diesig

wenig Wind

#Wassertemperatur: —–

 

26.05.14 09:00

06.12.15 21:57

…since 559 Days,

12 Hours and 44 Minutes back on Tour!!!

= 1 Years,

6 Month,

and 12 Days

 

Veröffentlicht am 6. Dezember 2015 um 22:12 Uhr

 

 

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belle

Über belle

→ Vagabund! = überall zu Hause ;) = Wir leben im Wohnmobil! Geboren am 06.08. als Löwin (!) in Dijon / France und mit 4 jungen Jahren mit meinen Eltern bereits nach Deutschland umgesiedelt. Auch in Deutschland war ich nie wirklich sesshaft... Hilzingen, Eigeltingen, Oberteuringen, Sigmaringen, Sigmaringen (1. eigene Wohnung), Zozznegg, Öhningen, Hilzingen, Ober-Abtsteinach, Schwalbach (bei Wetzlar), Berlin, Cuxhaven, Berlin. ...nur um die ganzen Orte zu nennen, in denen ich gewohnt habe - mal mehr, mal weniger lang. Am längsten habe ich es in Berlin ausgehalten - mit immerhin mehr als 9 Jahren (wenn man von Sigmaringen absieht, wo ich 9 Jahre jung ankam) und somit dort eigentlich die längste Zeit meines Lebens verbracht habe. Das Reisen und immer wieder Neues zu Entdecken liegt mir also offenbar im Blut - ich bin und bleibe ein Vagabund ♥

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