Ein bisschen Regenbogen gefällig?

Donnerstag, 31. März 2016

#Ouzoud #Tanant #Beni-Mellal #Marokko #Marocco #Marruecos #Morocco

Guten Morgen Ouzoud ♥
….ohhhh, was haben wir schlecht geschlafen :/ Mir kommt es vor, als hätte ich kein Auge zu gemacht! Baffo auf der linken Seite mit Permanent-Niesen und Nicol auf der rechten Seite mit bellen (nein, nicht im Bett 😛 ). Keine Ahnung, was in die Süsse gefahren ist letzte Nacht, aber sie hat immer wieder angeschlagen und wollte auch kaum wieder aufhören.
Trotzdem pellen wir uns – saumüde – um 8 Uhr aus den Decken – direkt nach Julia’s erstem Weckruf. Der Tag begrüsst uns *grmpf* – bewölkt… Na super!
In Rekordzeit sind wir startklar – und das, obwohl ich noch das Bad gründlich putze (hat es nötig! – Baffo erledigt derweil andere Dinge, die gemacht werden müssen) und schliesslich gehen wir beide ins Restaurant zum Bezahlen.
Ich bin ausnahmsweise mit dabei, denn ich habe Grüße auszurichten von Petra. Leider sind Renate und Paul nicht anwesend – sie sind schon um 8 Uhr los gefahren (habe sie wegfahren sehen als ich mit Nicol die erste Runde drehte). Also schreibe ich die Grüße auf einen Zettel und hinterlasse sie im Restaurant – ich hoffe, die Grüße kommen an 😉

Schon um kurz vor 11 Uhr stehen wir vor den Wasserfällen (auf einem Parkplatz [10DH pro Stunde] und wir haben nur wenige Schritte zu gehen) – und als ob es die Sonne gut mit uns meint, kann ich einen wunderbaren Regenbogen von der ersten Ansicht ganz oben einfangen!

Ein bisschen Regenbogen gefällig? - Ouzoud-Wasserfälle – Marokko

Ein bisschen Regenbogen gefällig? – Ouzoud-Wasserfälle – Marokko

Regenbogen an den Ouzoud-Wasserfällen – Marokko

Regenbogen an den Ouzoud-Wasserfällen – Marokko

Regenbogen an den Ouzoud-Wasserfällen – Marokko

Regenbogen an den Ouzoud-Wasserfällen – Marokko

Wir wechseln auf die andere Seite – von hier ist die Ansicht besser, aber leider gibt es von dort keinen Regenbogen.

Ouzoud-Wasserfälle - Marokko

Ouzoud-Wasserfälle – Marokko

Ouzoud-Wasserfälle - Marokko

Ouzoud-Wasserfälle – Marokko

Und dann wechseln wir nochmals die Seite – auf die gegenüberliegende Seite, von wo man den ganzen Wasserfall in aller Pracht sehen kann. Aber vorher treffen wir auf einen ziemlich fotogenen Berberaffen 🙂
Er scheint zu fragen: „Bin ich nicht schöööööööööööööööön?“.

Fotogener Berberaffe in Ouzoud - Marokko

Fotogener Berberaffe in Ouzoud – Marokko

Aber dann ist der Inhalt des Mülleimers viel interessanter, als vor meiner Kamera zu posieren 😉

Berberaffe in Ouzoud – Marokko

Berberaffe in Ouzoud – Marokko

Zwei Berberaffen vor einem fabelhaften Panorama - Ouzoud - Marokko

Zwei Berberaffen vor einem fabelhaften Panorama – Ouzoud – Marokko

Von der nächsten Aufnahme der Wasserfälle gibt es zwei Versionen – ich kann mich einfach nicht entscheiden, welches mir besser gefällt!

Ouzoud-Wasserfälle – Marokko (ExposureTime - 1/4000 seconds - FNumber - 3.50)

Ouzoud-Wasserfälle – Marokko (ExposureTime – 1/4000 seconds – FNumber – 3.50)

Das bedeutet – kurze Belichtungszeit und offene Blende. Für die, die sich mit Photographie ein wenig auskennen, heisst das übersetzt: durch die weit geöffnete Blende dringt mehr Licht in die Kamera und die Belichtungszeit kann daher sehr kurz gewählt werden.
Hiermit wird erzielt, dass Bewegungen quasi eingefroren werden. Beim Beispiel eines Wasserfalls wird die Bewegung präzise festgehalten. Verwackelte Bilder sind mit einer solchen Einstellung nahezu unmöglich!

Ouzoud-Wasserfälle – Marokko (ExposureTime - 1/4 seconds - FNumber – 22.00)

Ouzoud-Wasserfälle – Marokko (ExposureTime – 1/4 seconds – FNumber – 22.00)

Das bedeutet: lange Belichtungszeit und geschlossene Blende. Das heisst übersetzt: Durch die geschlossene Blende dringt wenig Licht in die Kamera – die Belichtungszeit muss daher länger gewählt werden, sonst wird das Bild zu dunkel.
Damit erzielt man Bewegungsunschärfe – das heisst beim Beispiel eines Wasserfalls, dass das Wasser weich aussieht. Es besteht aber grosse Gefahr das Bild zu verwackeln – es empfiehlt sich ein Stativ zu verwenden – oder man braucht eine absolut ruhige Hand!
Mein Bild ist Freihand geschossen – wenn man beide Bilder genau vergleicht, kann man sehr deutlich erkennen, dass es unschärfer ist, als das erste Bild.

So – nun aber genug gefachsimpelt 😉 Ich hoffe, für den ein oder anderen unter Euch ist das ein bisschen interessant.

Jetzt kommen noch einmal die Berberaffen, die faszinieren mich und ich schiesse einige Bilder von ihnen!
Nicol ist auch fasziniert von ihnen – jedoch weiss sie nicht so recht, wie sie reagieren soll. Und wenn sie unsicher ist, bellt sie leider auch immer 🙁

Süsses Jungtier - Berberaffen in Ouzoud – Marokko

Süsses Jungtier – Berberaffen in Ouzoud – Marokko

Wenn man nur schnell hinschaut, sieht man nur das Jungtier – aber es befindet sich noch ein zweiter Berberaffe in dem Baum – genau hinschauen 😉 Ob es sich bei den nächsten Bildern um das gleiche Jungtier handelt, kann ich nicht sicher sagen.

Berberaffe in Ouzoud - Marokko

Berberaffe in Ouzoud – Marokko

Berberaffe in Ouzoud - Marokko

Berberaffe in Ouzoud – Marokko

Mein Lieblings-Bild - Berberaffe in Ouzoud - Marokko

Mein Lieblings-Bild – Berberaffe in Ouzoud – Marokko

Wir gehen nicht die unzähligen Stufen hinunter – denn die müssten wir ja auch wieder nach oben steigen :wacko: und das wollen wir uns – ehrlich gesagt – nicht antun. Es gibt einen Grund, warum wir uns das nicht antun möchten, aber den möchte ich nicht nennen (man möge das bitte respektieren). Es gibt Dinge, die können wir nicht tun, speziell wenn wir auf 1060 Meter über dem Meeresspiegel sind oder vielleicht noch höher!
Also drehen wir wieder um und schlendern gemütlich zum Camper zurück. Dort angekommen beraten wir, welche Strecke wir nehmen wollen. Eigentlich wollen wir die P3105 weiter nehmen, die uns zur N8 führen soll – aber nach wenigen Kilometern ist die Strasse ohne Asphalt und nur noch Piste. Okay, denken wir uns – vielleicht sind es ja nur ein paar Kilometer und wir fahren weiter. Nach weiteren Kilometern geht der festgefahrene Schotter jedoch in offenbar erst kürzlich dort gelegten Schotter über – sieht sehr soft aus und der Gefahr, dass wir uns festfahren, wollen wir uns nicht aussetzten. Wir drehen also wieder um und müssen nun einen grossen Bogen fahren.
Wir nehmen also die P3105 wieder auf dem gleichen Wege zurück, den wir gekommen waren und entscheiden uns am Abzweig zur R304 nicht nach #Azilal und somit über die Berge zur N8 zu gelangen, sondern über #Tanant zu fahren und die R307 zu nehmen. Ein grosser Umweg, aber in Anbetracht der „Kletterei“ und der mit Sicherheit beachtlichen Serpentinen (und auf Rücksicht auf Nicol, die diese ja hasst!), sicher die bessere Variante.
Besser? Wirklich besser? Die R307 entpuppt sich als abenteuerlich ohne Gleichen! Der Asphalt so schmal und ausgefranst, dass nur ein Auto drauf passt – kommt einer entgegen, muss man in den Schotter ausweichen. Darüber hinaus derart mit Schlaglöchern versehen, dass ein Slalom unumgänglich ist → sprich Baffo muss hochkonzentriert fahren! Erst kurz vor #Bzou wird die Strasse dann endlich wieder besser!

Stadt auf Höhlen gebaut - R307 - On the Road - Marokko

Stadt auf Höhlen gebaut – R307 – On the Road – Marokko

Von dort wechseln wir bald auf die N8 – die wie üblich – schnurgerade verläuft. Die ganze Region hier ist offenbar sehr fruchtbar, denn es gibt hier Weizenfelder und Olivenbäume, so weit das Auge reicht!

Weizenfelder und Olivenbäume so weit das Auge reicht - N8 - On the Road - Marokko

Weizenfelder und Olivenbäume so weit das Auge reicht – N8 – On the Road – Marokko

Es ist ja eine schöne Ecke hier, aber wir finden wieder mal nichts, wo wir bleiben können. Entweder ist es unmöglich für einen normalen Camper, die Strasse zu verlassen, da die Böschung zu stark abschüssig ist, oder der Schotter mit zu grossen Steinen gespickt ist oder oder oder – oder wenn man dann zuweilen irgendwo rechts oder links abschwenken kann, findet man da wiederum keinen Platz irgendwo zu halten :/
Wir fressen also wieder Kilometer – obwohl wir das nicht wollen und fahren schliesslich gegen 16:30 Uhr auf den Parkplatz von Marjane in #Beni-Mellal . Nach einer schlecht geschlafenen Nacht und 166km sind wir müde – ausserdem brauchen wir auch wieder ein paar Sachen.
Nach dem Tee und Focaccia (und inzwischen 17 Uhr) huschen wir also in den #Marjane – der auch hier riesengross ist – und füllen unsere Vorräte wieder auf. Ziemlich genau um 18 Uhr sind wir wieder zurück am Camper und werden von Nicol freudig begrüsst – schliesslich wartet sie ja auch schon eine Stunde (wieder mal) auf ihr „Pappa“ :/

Auch wenn wir das Übernachten auf einem Marjane-Parkplatz alles andere als reizvoll finden, entschliessen wir uns hier zu bleiben. Wir sind müde, wir sind weit gefahren und es ist schon spät! Es ist ziemlich viel los auf dem Parkplatz und es wird auch noch ein neuer Teil angelegt und fleissig geteert → sprich die schweren Trucks fahren nicht weit von uns auf und ab und auch eine schwere Dampfwalze hin und her :wacko: – ob dieser Parkplatz für heute Nacht wirklich so ruhig ist? Na egal – irgendwann macht der #Marjane ja auch zu und dann ist auch kein Kommen und Gehen mehr auf dem Parkplatz und die Bauarbeiter werden auch nicht die ganze Nacht durcharbeiten *hoff*

Aber es kommt ja doch immer anders, als man denkt, oder? Gegen 22:30 Uhr klopft es – Baffo öffnet die Tür. Es ist offenbar ein Mitarbeiter, der uns sagt, dass Übernachten hier auf dem Parkplatz nicht erlaubt sei – na super! Jetzt also nochmal umziehen und vor allem im Dunkeln einen neuen Platz zu finden 🙁
Mir fällt spontan der Platz ein, den wir kurz in Erwägung gezogen hatten, aber dann doch nicht geblieben waren. Wir fahren also dorthin zurück – aber so weit ab vom Schuss wollen wir dann auch nicht bleiben. Alles stockfinster und einige Autos sind hier hoch – teilweise mit Licht. Hmmm – ist dieser Platz einigermassen sicher? Wir sind uns nicht so sicher und fahren wieder zurück in die Stadt. Wir kommen wieder an der Polizei-Kontrolle vorbei und Baffo fragt, wo man gut über Nacht stehen könne. Sie geben uns den Tipp, dass man gut am Commercial Center „Acima“ übernachten könne.
Prima – denken wir uns – da fahren wir doch gleich hin! Das Commercial Center „Acima“ ist auch schnell gefunden. Es ist schon ein Camper hier – und wir richten uns also dort häuslich ein und ich schreibe diese Zeilen weiter – die ich vorhin unterbrechen musste.

Inzwischen ist es auch aktuell 01:43 Uhr – und ich bin noch nicht fertig – aber die Energie geht mir aus und dem Laptop auch 🙁 – ich werde morgen vollenden müssen… ich sage erst mal: Gute Nacht meine Lieben ♥

Nach Anlaufschwierigkeiten, bin ich wieder da! aktuell 10:45 Uhr! Also Fortsetzung!
Offenbar sind hier zwei Guards, die den Parkplatz bewachen – sie haben auch einen Schäferhund. Dieser jedoch bellt ziemlich oft und Nicol antwortet dann. Sicher ermahnen wir sie immer nicht auf andere Hunde zu antworten und sie stellt das Bellen dann auch meist ein, aber sie startet zumindest (nicht immer, aber manchmal leider!). Somit kann von Nachtruhe keine Rede sein. :wacko: Na hoffentlich gibt der Schäferhund Ruhe, wenn ich im Camper die Lichter aus habe!

2 Uhr und ich krabbel endlich ins Bett – aber ich friere! Kein Wunder! Habe mir die Erkältung von Baffo eingefangen – der Hals kratzt :17cry: Glücklicherweise hört der Schäferhund mit seiner Bellerei auf – aber schlafen kann ich trotzdem nicht… Irgendwann schlummer ich dann doch endlich ein… Fortsetzung folgt… später!
Habt einen schönen Tag zusammen ♥

Unsere Route von heute:

Route 2016-03-31

Route 2016-03-31

https://goo.gl/maps/qJXTA8RZ3YQ2

Interview! → hier die Fragen stellen, die ihr schon immer mal fragen wolltet!
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#Temperaturen am Donnerstag, 31. März 2016

Ouzoud

9 Uhr

13,0°C

bewölkt

wenig Wind

Tanant

13 Uhr

20,3°C

Sonne-Wolken-Mix

wenig Wind

Beni-Mellal

17 Uhr

26,4°C

gewitterschwanger

mässiger Wind

Beni-Mellal

21 Uhr

18,7°C

teilweise klar

mässiger Wind

#Wassertemperatur: —–

 

26.05.14 09:00

01.04.16 10:44

24.11.15 12:30

…since 676 Days,

1 Hours and 52 Minutes back on Tour!!!

= 1 Years,

10 Month,

and 7 Days

…since 128 Days in Morocco!

…and 22 Hours + 22 Minutes…

 

 

Zuletzt bearbeitet am 1. April 2016 um 10:45 Uhr

 

 

 

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belle

Über belle

→ Vagabund! = überall zu Hause ;) = Wir leben im Wohnmobil! Geboren am 06.08. als Löwin (!) in Dijon / France und mit 4 jungen Jahren mit meinen Eltern bereits nach Deutschland umgesiedelt. Auch in Deutschland war ich nie wirklich sesshaft... Hilzingen, Eigeltingen, Oberteuringen, Sigmaringen, Sigmaringen (1. eigene Wohnung), Zozznegg, Öhningen, Hilzingen, Ober-Abtsteinach, Schwalbach (bei Wetzlar), Berlin, Cuxhaven, Berlin. ...nur um die ganzen Orte zu nennen, in denen ich gewohnt habe - mal mehr, mal weniger lang. Am längsten habe ich es in Berlin ausgehalten - mit immerhin mehr als 9 Jahren (wenn man von Sigmaringen absieht, wo ich 9 Jahre jung ankam) und somit dort eigentlich die längste Zeit meines Lebens verbracht habe. Das Reisen und immer wieder Neues zu Entdecken liegt mir also offenbar im Blut - ich bin und bleibe ein Vagabund ♥

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