Heute vor einem Jahr…
Auch heute ist das Wetter besser, als vom Wetter-App versprochen *jubel*
Vormittags bewölkt / Mittags noch bewölkt, dann aufklarend / Nachts klar
Temperaturen im zweistelligen Bereich.


Nicol ist happy am 24.12.2017
Nicol am Platja del Carabassí – Santa Pola – Spain

Nicol am Platja del Carabassí - Santa Pola – Spain

Nicol am Platja del Carabassí – Santa Pola – Spain

Wir wünschen allen unseren Lesern ein schönes und geruhsames Weihnachtsfest!

Fröhliche Weihnachten unseren Lesern ♥

Fröhliche Weihnachten unseren Lesern ♥

Freie Grafik von https://pixabay.com/

Unveröffentlichte reale Geschichten – Geschichten, die das Leben schreibt!
Schwierige Geburt!

Wer von Euch Müttern hatte auch mindestens eine schwierige Geburt? Ich leider ja – und als ich das zweite Mal schwanger war dann mit Florian und meinem Frauenarzt die Geschichte von Julia erzählte (ich war umgezogen gewesen und hatte einen anderen Frauenarzt, der die Story noch nicht kannte), meinte der: „Sie sind aber ganz schön mutig nochmals schwanger zu werden!“ 😉

OK – kommen wir zur Geschichte!
Eigentlich hatte Julia Termin am 24.12.1991 – aber sie ließ auf sich warten. Am 26.12. gingen wir dann aber ins Krankenhaus, weil ich leichte Wehen hatte. Eigentlich hätten die mich wieder nach Hause geschickt, weil der Muttermund noch nicht weit genug geöffnet war, aber das Fruchtwasser drohte zu kippen und die Ärzte meinten, es wäre gut, wenn das Kind so schnell wie möglich kommt. Aber zum Abend hin wurden die Wehen schwächer, statt stärker :/ und Christian (mein Mann) wurde nach Hause geschickt mit den Worten: „Heute kommt das Kind nimmer – Sie können nach Hause fahren!“.
Er fuhr dann nach Hause und mich ließ man schlafen – war ziemlich groggy! Am nächsten Morgen wolle man dann die Geburt einleiten (weil es ja besser sei, dass sie bald geboren wird) – aber ich bekam noch Frühstück und wunderte mich! OK – besser – ich hatte nämlich HUNGER! …und es sollte meine letzte Mahlzeit für 48 Stunden sein 😮

Erst um 13 Uhr fingen sie an, die Geburt einzuleiten – und die Schmerzen waren heftig! Ich bin ja alles andere als wehleidig – aber künstliche Wehen sind etwas, was ich keiner Frau wünsche!
Bis zum Abend hielt ich tapfer durch – dann wollte ich ein Schmerzmittel, welches ich auch bekam! Aber was auch immer das für Schmerzmittel waren, die Wehen wurden weniger und ich schlief in den Wehenpausen sogar ein! Christian wurde wieder nach Hause geschickt. Und ich kam in ein Zimmer und ein Medikament gegen Herzrasen (weil weheneinleitende Medikamente offenbar genau das verursachen). Ich konnte kaum schlafen die Nacht – hörte mein Herz im ganzen Zimmer pochen!

Am nächsten Morgen – mittlerweile der 28.12. fingen sie am Morgen schon an, die Geburt erneut einzuleiten – aber nüscht – mein Körper zeigte keinerlei Reaktion! Um 13 Uhr gaben sie mir ein anderes Medikament, welches auch anschlug und um 19:58 wurde unsere Julia endlich geboren!
Eigentlich sagte man mir, dass man etwas zu Essen bekommt, wenn man geboren hat – ich war hungrig – hatte 36 Stunden schon nix mehr bekommen – aber ich bekam nix!

Ich kam auf mein Zimmer und wachte stündlich auf mit dem Gedanken „noch x Stunden bis zum Frühstück!“. Als es dann endlich Frühstückszeit war, war ich nimmer hungrig – ich hatte Wochenbettfieber – konnte mich auch kaum um unsere Tochter Julia kümmern und bekam 10 Tage lang Antibiotika!

Ach ja – wäre Julia tatsächlich am 24.12. auf die Welt gekommen, wäre ihr Name Nathalie Julia gewesen, aber nun heisst sie Julia Nathalie! Nathalie heisst nämlich „die zu Weihnachten Geborene!“.

Hier ist Julia 14 Jahre jung – bei mir in Berlin auf Besuch – wir sind im Schlossgarten „Sanssouci“.
Bild von Ellen aufgenommen – www.lichtwandel.de

Julia in Berlin auf Besuch im Schlossgarten Sanssouci

Julia in Berlin auf Besuch im Schlossgarten Sanssouci

…RealStory

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