Heute vor einem Jahr…

Der Tag beginnt mit einem Mix aus Sonne und Wolken.
Zum Nachmittag wird es zunehmend sonniger *jubel*
Nachts klar und mild mit 15.5°C gemessen um 21 Uhr


Kyllini Beach am 14.12.2018

Die Pfützen werden nicht kleiner am Kyllini Beach – Greece

Die Pfützen werden nicht kleiner am Kyllini Beach – Greece


Unveröffentlichte reale Geschichten – Geschichten, die das Leben schreibt!
Ungewöhnliche Augenfarbe!

…dass ich eine sehr ungewöhnliche Augenfarbe habe, das habe ich relativ früh bemerkt, denn immer wieder hörte ich dazu Komplimente. Als ich das erste Mal in meinem Leben Contactlinsen kaufen wollte, liebäugelte ich mit farbigen Linsen. Blau war zu sehr blau, Braun war nix für mich, Grün war wieder zu grün und Aquamarin war genau das, was ich von Natur aus habe. In meinem Reisepass steht daher auch „graugrün“, was sicher zutreffend ist. Ich verzichtete auf die farbigen Contactlinsen – zumal sie mein Budget ohnehin weit überschritten und der Optiker keine Ratenzahlung akzeptierte.

Nun – ein einziges Mal in meinem Leben traf ich jemanden, der die gleichen Augen hat, wie ich! Mein damaliger Freund Peter wollte sich neu ausstatten und fragte mich, ob ich ihn begleiten und beraten würde. Klar – gerne! Wir gingen in einen grossen Laden – Herrenausstatter am Kurfürstendamm / Ecke Joachimsthaler Strasse in Berlin – es war der Laden, in den Peter häufiger einkaufen ging – er war bekannt da.

Als der Inhaber jedoch mich sah, meinte er sofort: „Wir haben die gleichen Augen – wir könnten den gleichen Vater haben!“, worauf ich erwiderte: „Kann sein – keine Ahnung, wo der sich überall herum getrieben hat!“.

…dazu muss ich anmerken, dass mein Vater nie treu war er ging fremd, wo es nur ging – also könnt das schon sein…

Und die Ehe mit meiner Mutter ging in die Brüche, als ich 5 ¾ Jahre war (ich war kurz vor der Einschulung). Von da an habe ich meinen Vater 15 Jahre nicht mehr gesehen – er hat sich nie gekümmert, dass er zwei Töchter hat und Unterhalt hat er auch jahrelang nie bezahlt. Nie eine Postkarte zum Geburtstag – nie eine Karte zu Weihnachten – wir waren einfach nicht existent für ihn. Nach 15 Jahren stand er dann auf einmal vor der Tür – Sandrine öffnete (weil Mama arbeiten war, was sie ja musste, da „er“ ja keinen Unterhalt zahlte!) und meinte „Papa ist hier!“ Ich erwiderte daraufhin, dass ich ihn gar nicht sehen will – er kann wieder gehen! Sandrine meinte dann: „Mann – Du kannst ihn doch nicht draussen stehen lassen – er ist jetzt hier!“ – also liess ich mich erweichen und er durfte eintreten. Meine Freude hielt sich jedoch sehr in Grenzen – kann man sich ja vorstellen!

Der Kontakt hielt ein paar Jahre – zuletzt besuchte ich ihn kurz vor Silvester 1998 mit meinem zweiten Ehemann und Florian in #Salzburg mit seiner Freundin Regine und meinem jüngeren Halbbruder Olivier. Olivier ist nicht der gemeinsame Sohn von Jean-Paul (meinem Vater) und Regine – Olivier ist der Sohn von ihm und Marie-Pierre, welche allerdings ihn verlassen hat (nachdem sie die Konten leer geräumt hatte) und den gemeinsamen Sohn zurück liess!

…ja – meine Lebensgeschichte ist schon etwas sehr ungewöhnlich… Ich sollte wirklich mal daraus ein Buch machen! Das Problem ist nur, dass ich nicht so genau weiss, wie anfangen?

Meine seltene Augenfarbe!

Meine seltene Augenfarbe!

…RealStory

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Das [at] austauschen gegen das @ natürlich!

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