Heute vor einem Jahr…

Temperaturen:
Um 9 Uhr schon 20,5°C → sonnig
Um 13 Uhr ein Rekordhoch mit 27,8°C → sonnig
Um 17 Uhr noch immer warm mit 22,5°C → sonnig
Und um 21 Uhr dann sternenklar und mit Sichelmond bei 17,4°C


Happy second Advent 🕯🕯

Shiva in El Verger – Spain

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Fantasie-Geschichten – Entsprungen aus der Fantasie heraus ♥

Aschenputtel! – Teil II

…wer jetzt denkt, er kenne diese Geschichte, dem mag gesagt sein → Irrtum!
Dies ist eine ganz andere Variante von einem Aschenputtel.

…die Nachbarin ihrer Tante – eine echte Giftspinne – hat nur auf so etwas gewartet und ruft ihre Tante umgehend an, als sie wieder zu Hause ist und erzählt es ihr brühwarm.

Ben ruft an und hört ihre Tante brüllen: „Cindy komm‘ sofort herunter!“. „Sorry – ich muss aufhören, meine Tante ruft nach mir!“ entschuldigt sie sich bei Ben. „Rufen oder Brüllen?“ fragt Ben nur. Cindyrella sagt nur: „Ja“ und legt auf. Sie begibt sich nach unten – von ihrer Tante wird sie aufgefordert sich zu setzen. Dann fängt die Tante an: „Mich erreichte heute ein Anruf von unserer Nachbarin – die Dich gesehen haben will, wie Du einen Jungen auf den Mund geküsst hast!“ „Und? Was ist schon dabei?“ gibt Cindyrella zurück. „Was dabei ist? Hast Du irgend eine Ahnung, wie kompromittierend ein Anruf dieser Art ist? Wir haben hier Sorge zu tragen für Dich und wir können nicht dulden, dass Du Dich in aller Öffentlichkeit mit einem jungen Mann küsst!“ faucht die Tante sie an.

Da platzt Cindyrella der Kragen – all‘ der aufgestauter Frust entlädt sich nun – all‘ die Arbeit, die sie in ihrer Freizeit tun musste, all‘ die ungerechten Behandlungen – einfach alles. Und sie lässt einen Wasserfall von Worten fallen, die all‘ das anklagt! Ihre Tante klatscht nur mit den Händen und meint: Nettes Entertainment!“. Auch ihr Onkel mischt sich nun ein, obwohl er eigentlich zuvor sagte, dass er in sein Büro geht und seine Frau das regeln soll, wie es ihr beliebt. Sie jedoch entrüstet sich, dass er sich aus der Affäre ziehen will und sagt, er solle bleiben. Nun eben auch ihr Onkel mischt sich ein und meint zu ihr, dass sie Respekt haben solle vor ihm und seiner Frau.

Cindyrella empört sich: „Ist das Respekt euch gegenüber, das Haus zu putzen, Dinner und Frühstück zu machen – ist es das, was ihr als Respekt anseht?“. Da kocht der Onkel vor Wut über und befiehlt ihr, sich auf ihr Zimmer zurückzuziehen, bis sie sich überlegt haben, wie sie diesen Streit bereinigen können. Sie rennt nach oben, wirft die Türe hinter sich zu und lässt ihren Tränen freien Lauf. Panisch holt sie eine Tasche und einen kleinen Koffer hervor und fängt an wahllos Sachen hinein zu packen. Ben textet sie an: „Was wollte Deine Tante so spät noch von Dir? Geht es Dir gut? Bist Du da?“ Sie antwortet ihm: Ja – ich bin hier“.

Allerdings versucht sie dann Matt anzurufen – doch dieser ist gerade in einem Behandlungszimmer von einem Arzt wegen seines verletzten Knöchels und meint: „Sorry – der Arzt kommt gerade – kann ich Dich morgen wieder anrufen?“. „Morgen? Ja – natürlich!“ und lässt das Telefon fallen. Da textet Ben erneut mit den Worten: „Ich habe mir Sorgen um Dich gemacht, daher bin ich hierher gefahren!“ Cindyrella textet zurück: „Treffe Dich an der Seitentüre!“. Sie öffnet ihm und gibt ihm zu verstehen, er möge leise sein. Oben in ihrem Zimmer angekommen staunt Ben nicht schlecht: „Was geht hier vor – willst Du Deinen Onkel und Deine Tante verlassen?“ als er die halb gepackten Taschen sieht. „Aber wohin willst Du denn nun gehen?“ fragt er sie.

Sie schüttelt nur den Kopf und meint: „Ich habe keine Ahnung!“. „Okay – warte einen Moment – ich rufe meinen Dad mal kurz an!“ Er wechselt ein paar Worte mit seinem Vater und stellt dann fest: „Wir können zu meinem Vater gehen – dort steht ein Gästezimmer für Dich bereit!“.Sie fahren also zum Anwesen von dem Vater von Ben. Er öffnet die Türe – und flüstert: „Herzlich willkommen hier in unserem Haus!“. „Vielen Dank!“ flüstert Cindyrella zurück, denn die beiden Töchter schlafen schon. Ben zeigt ihr ihr Gästezimmer, welches im Vergleich zu dem Kabuff, welches sie im Hause ihres Onkels bewohnte – ein wahrer Luxus ist! Sie kann es kaum fassen!

Am nächsten Morgen – sie steht relativ spät auf – gesellt sie sich an den Frühstückstisch – sie entschuldigt sich, dass sie so spät erst aufgestanden ist. Die ältere Tochter meint nur: „Ist doch Sonntag!“. Die beiden Töchter backen Pancakes und Cindyrella muss sich nur noch an den gedeckten Tisch setzen. Zuvor macht Ben sie jedoch mit seinen beiden Schwestern bekannt – dann serviert er ihr einen Pancake und fragt sie, ob sie Sirup darauf haben möchte. „Für mich?“ fragt Cindyrella erstaunt. „Ja – natürlich, für wen denn sonst?“ erwidert Ben. Wie sie den ersten Bissen nimmt und genüsslich die Augen verdreht, läutet es an der Tür – der Vater entschuldigt sich und geht, um die Türe zu öffnen.

Sie hört mehrere Stimmen – sie geht um die Ecke, um sich das Szenario anzusehen – sie versteht Wortfetzen von der Polizistin „Ist Cindyrella bei Ihnen?“ und „Ja – sie ist bei mir!“. Voller Panik rennt sie davon – barfuß wie sie ist in den angrenzenden Park. Ben und seine Schwestern schauen ihr nur verdutzt hinterher. Ben eilt sofort hinter ihr her und findet sie zitternd und weinend an einen grossen Baumstamm sitzend gelehnt. „Hey – da bist Du ja!“ gibt Ben erleichtert zu wissen – er setzt sich neben sie. Er versucht sie zu beruhigen. „Niemand wird Dich zwingen wieder zu Deiner Tante zurück zu müssen! Es kann nicht angehen, dass Du irgendwo bleiben musst, wo Du es nicht gut hast!“.

„Und was wird nun geschehen?“ fragt sie mit zitternder Stimme. „Mein Dad wird versuchen, die Vormundschaft für Dich zu erwirken!“ sagt Ben zu ihr. „Und dann ist alles gut?“ will sie vorsichtig wissen. „Nein – noch nicht, aber es wird es werden!“ versichert Ben ihr. „Tut mir leid, dass ich überreagiert habe!“ lächelt sie – noch unter Tränen zu ihm. Sie stehen auf und gehen zurück. Der Vater und die beiden Töchter warten vor dem Haus auf die beiden. Der Vater erklärt: „Warum sollten wir keine Patchwork-Familie werden – sofern Du es willst Cindyrella!“. Sie kann nur stumm mit dem Kopf nicken und der Vater nimmt alle in den Arm – Ben, Cindyrella und seine beiden Töchter. Alle halten sich gegenseitig fest – wie eine verschworene Gemeinschaft.

An einem Tag – in einem Gerichtsgebäude – findet die Verhandlung statt. Der Vater von Ben gewinnt den Prozess – ihre Tante jedoch spielt Theater und weint unechte Tränen, wie die Tür aufgeht und Cindyrella mit der Polizistin noch spricht. Ihr Onkel heuchelt genauso falsch wie seine Frau – und tröstet seine Frau – die keine echten Tränen hat. Unten auf dem Parkplatz fragt der Vater von Ben: „Und wie fühlst Du Dich jetzt?“. „Hoffnungsvoll – aber auch in gewisser Weise traurig“. „Du bist wirklich ein besonderer Mensch Cindy – Du hast das Herz auf dem rechten Fleck und ich kann verstehen, dass mein Sohn Dich so sehr mag.“. Cindyrella sagt nichts dazu. Dann schlägt er ihr vor: „Meine Kids haben heute einen Filmabend auf dem Plan – magst Du dabei sein?“. „Oh – ja – sehr gerne!“ freut sich Cindyrella.

Sie fahren nach Hause und sie schauen sich alle vier (Ben, seine Schwestern und Cindy) einen Film an. Cindyrella bekommt eine Textnachricht von Matt: „Hey – alles in Ordnung bei Dir? Du warst heute nicht in der Schule.“. Sie textet zurück: „Ja – alles in Ordnung – ich bin ausgezogen von meiner Tante und meinem Onkel und wohne jetzt im Haus von Ben’s Vater. „Ah – dann ist ja alles gut – kann ich Dich da mal besuchen?“ textet Matt zurück. Cindyrella weiss darauf nicht, was sie antworten soll und zeigt Ben die Nachrichten. Er nimmt ihr das Handy aus der Hand und textet an Matt: „Du bist jederzeit willkommen – Du kannst Cindy jederzeit besuchen!“. „Besser hätte ich es nicht schreiben können!“ flüstert Cindy zu Ben. „Psssst – pssst!“ machen die beiden Schwestern, denn sie wollen ja den Film anschauen.

Eines Tages – Cindyrella liest ein Buch – auf der überdachten Terrasse, kommt der Vater von Ben vorbei. „Hast Du einen Minute Zeit für mich?“ fragt er sie. „Ja – klar – worum geht es denn?“ will sie nun wissen. „Hast Du gewusst, dass Deine Mutter einen Fond angelegt hat mit über 300.000 EUR, um Deine Zukunft zu sichern?“ lässt der Vater von Ben sie nun wissen. „Nein – das wusste ich nicht!“. „Hat Deine Tante oder Dein Onkel nie etwas darüber erwähnt?“ bohrt der Vater von Ben weiter. „Nein – das haben sie nicht – vermutlich haben sie das selbst eingesteckt“ meint Cindyrella nun recht zornig „mit dem, was sie vom Verkauf der Wohnung und der Einrichtung bekommen haben!“ fügt sie nun hinzu. „Hab‘ keine Sorge – das können wir alles wieder einklagen!“ beruhigt der Vater von Ben sie nun.

Und diesen Weg gehen sie auch – sie verklagen den Onkel und ihre Tante wegen Unterschlagung diverser Gelder, die eigentlich Cindyrella hätte zu Gute kommen sollen. Wie sie gewinnen, kauft der Vater von Ben ihr gleich einen Kleinwagen und sie ist überglücklich! Nicht nur wegen des Wagens, sondern dass sie nun in der Familie von Ben leben darf und seither ein viel schöneres Leben hat – mit viel weniger Streß und viel mehr Aufmerksamkeit.

Cindyrella lässt ihre Füße in den Pool hängen, Ben kommt zu ihr und meint: „Das Wasser war wundervoll heute Morgen!“ und lässt auch einen Fuß hinein hängen. Da steht die ältere Schwester von Ben auf dem Balkon und ruft zu Cindyrella: „Da ist ein junger Mann an der Türe für Dich“. Sie steht auf und geht zur Tür – dort steht Matt und sie reden ein paar Worte miteinander. Zunächst geht es darum, dass Matt versteht, dass sie sich mehr zu Ben hingezogen fühlt – aber sie vereinbaren Freunde für immer zu bleiben!

Es ist der Geburtstag von Cindyrella – sie hat ein cremefarbenes Kleid aus Spitze an – die Haare kunstvoll aber locker nach oben gesteckt und trägt einen Armreif aus einem kleinen Blumengesteck. Ben selbst ist im Anzug und auch er trägt ein kleines Blumengesteck an seinem Revers. Die älteste Schwester von Ben hat ebenfalls ein Abendkleid an – mit einem tiefen Ausschnitt im Rücken. Die jüngere Tochter hat normale Sachen an. Der Vater von Ben kommt und ruft: „Zeit für Bilder!“ und zückt sogleich eine Kamera! Auch der Vater von Ben ist – wie seine jüngste Tochter – ebenfalls in normaler Kleidung.

Ben küsst Cindyrella zärtlich – und sie erwidert seinen Kuss, lächelt danach jedoch etwas scheu. Sie gehen am Swimmingpool entlang – die beiden Schwestern folgen ihnen, und Ben sagt ihr: „Warte mal hier einen Moment!“. Die beiden Schwestern wissen schon was kommt, und grinsen, aber das sieht Cindyrella nicht, weil sie mit dem Rücken zu ihnen steht. Heraus kommt Ben mit einem kleinen Kätzchen – grau und zuckersüß. „Oh wie süss sie ist!“ kann Cindyrella nur hervorbringen und schliesst das Kätzchen sogleich in die Arme.

In diesem Moment kommt der Vater von Ben wieder hinzu – dieses Mal mit einem Stativ bewaffnet und macht einige Bilder von seinem Sohn und Cindyrella. Ben winkt seine beiden Schwestern hinzu, welche sich dazu stellen – und wieder gibt es einige Bilder. „Und nun mit ihnen!“ fordert Cindyrella den Vater von Ben auf. Er startet das Selbstauslöseprogramm und gesellt sich zu seinen Kindern und Cindyrella mit dem Kätzchen.

Cindyrella

Cindyrella


Bild von AiArtista auf Pixabay

Written by www.camper-news.com © belle

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