Heute vor einem Jahr…

Der Tag beginnt beginnt zunächst sonnig, aber schon bald ist der Himmel völlig zu mit Wolken :/
Nur wenig kommt die Sonne hervor und am Abend regnet es dann – aber zuvor eröffnen wir die Grill-Saison 😛
5°C um 8 Uhr am Morgen!


Die Barbecue-Saison ist eröffnet am 08.12.2018

Die Barbecue-Saison ist eröffnet - Epitalio Paralia – Greece

Die Barbecue-Saison ist eröffnet – Epitalio Paralia – Greece


Unveröffentlichte reale Geschichten – Geschichten, die das Leben schreibt!
Erst mal meine Freunde!

Als Julia geboren wurde, wohnten wir noch in #Zoznegg – diese Story ist im Adventskalender 2017 zu Lesen unter dem 13. Dezember. Schneller als wir erwartet hatten, konnten wir in die Wohnung der Schwiegermutter ziehen in Öhningen, welche in einem Neubau des Haupthauses war. Es waren 3 ½ Zimmer und damit grösser, als die Wohnung in Zoznegg – mit der Option, den Dachboden noch ausbauen zu können (für die Kinder dann), wenn sie grösser werden.

Im August 1992 zogen wir dort ein in Öhningen (Seite der Gemeinde Öhningen) – und von da an, ging unsere Ehe bergab! Ob Christian sich „genierte“, dass er mit Frau und Kind aus seiner Bundeswehrzeit zurück „nach Hause“ kommt oder was der Grund dafür war – keine Ahnung!

Öhningen mit Strandbad

Öhningen mit Strandbad

Jedenfalls war Christian von diesem Tag an nur noch alleine unterwegs! Auf meine Frage hin, warum er mich nicht mitnähme, hiess es immer „ich muss ja erst mal meine alten Freunde wieder kennenlernen – dann nehm‘ ich Dich schon mit!“. …naja… War es Naivität oder einfach nur Blödheit – was auch immer – ich ließ ihn ziehen.

Doch schon bald fiel mir die Decke auf den Kopf – in einem Ort, in dem ich niemanden kannte und der Anschluss auch eher schwierig war als „zugezogene“, sagte ich meinem Mann: „Entweder kommt Claudia einmal die Woche hierher und wir gehen zusammen aus, oder ich drehe durch!“.

In dieser Zeit fand ich in der örtlichen Zeitung ein Inserat vom MC-Stoffe, dass sie jemanden für ihren Stoff-Shop suchten. Unsere Nachbarin (sorry – leider kann ich mich an den Namen nimmer erinnern!) war mit den Eigentümern sehr gut bekannt und ich sprach mit ihr darüber. Sie wollte ein gutes Wort für mich einlegen und ich bekam ein Vorstellungsgespräch. Ich wurde angenommen und sollte 3 halbe Tage die Woche dort übernehmen – in einem Mini-Job.

Schnell hatte ich mich erfolgreich eingearbeitet – da ich seit Jahren alles selbst nähte, war ich nahezu perfekt für einen Stoff-Shop! Im Team wurde ich sehr nett aufgenommen – ich blühte auf und nahm auch Auftragsarbeiten mit nach Hause. Ich war schliesslich zu Hause bestens ausgerüstet! Oma Irma passte in der Zeit, während ich in Singen bei MC-Stoffe war auf die Kinder auf.

Faschingszeit war die Hölle in diesem Shop – Süddeutschland – nahe der Schweiz – die Menschen stapelten sich in dem Shop. Ich glaube – der Shop hat das Jahr nur mit der Karnevals-Zeit überstanden! OK – auch sonst war jetzt nicht „Tote Hose“ – aber im Vergleich zur Faschingszeit absolut! Es kam nicht aus, dass wir im gesamten Team auch mal ausgingen – schliesslich landeten wir auch mal im „Erdbeermund“ in Singen.

…der Erdbeermund gefiel mir – ich ging nun regelmässig da hin! Christian war ja ohnehin noch immer alleine unterwegs – meckerte zwar ab und an, dass ich am Nähen war (für uns und für andere Leute), aber es änderte sich nix an unserer Situation – unsere Ehe ging den Bach hinunter! Unsere Wege entzweiten sich mehr und mehr… Nicht nur, dass Christian aktiv Fussball spielte – nein, er liess sich auch noch zum Schiedsrichter ausbilden. Also jedes Weekend war er auf dem Sportplatz – dann noch seine Skat-Abende und in der Woche war fast täglich was für die Schiedsrichter am Abend. Regelabend, Schiri-Treff und und und – ich weiss es schon gar nicht mehr genau, aber er war fast die ganze Woche weg. Zum Arbeiten – kam dann zum Essen, Duschen und schon war er wieder weg. Selbst an unserem 4. Hochzeitstag war er weg auf dem Sportplatz ❗ – und ich kaufte die Rosen für unseren Tag! Auch an meinem Geburtstag war er zum Regelabend – aber das ist dann eine andere Geschichte!

Klar ging ich auch hin und wieder mit auf den Sportplatz, obschon ich nie ein Fussball-Fan war und auch nie werden würde!

So kam es dann, wie es kommen musste – ich fühlte mich gänzlich vernachlässigt von Christian und man öffnet sich für neue Begegnungen. Ich hatte eine Affäre im Erdbeermund – da ich aber äusserst schlecht lügen kann, flog das auch bald schon auf. Ich beendete die Affäre und bot Christian an zusammen zu einer Eheberatung zu gehen, was er jedoch vehement ablehnte mit den Worten: „Ich geh‘ doch nicht zu einer Eheberatung!“. Hmmm – man kann sich denken, wie die Ehe dann ausging – aber das ist wieder eine andere Geschichte!

…RealStory

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Das [at] austauschen gegen das @ natürlich!


Wir wünschen allen unseren Lesern einen schönen zweiten Advent!

Advent, Advent - das zweite Lichtlein brennt!

Advent, Advent – das zweite Lichtlein brennt!

Advent, Advent – das zweite Lichtlein brennt!

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