07. August 2013 – Hyéres – Marseille – Frontignang – Frankreich

07. August 2013

Hyerés – Frontignan

Mittwoch dann – war recht früh auf und war um 8:45 schon am Strand.
Aber zum ersten Mal seit 5 Wochen war das Wetter ganz und gar nicht schön. Der Himmel ein wanderndes Grau in Grau und saukalter Wind.
Ich war trotzdem ne Runde schwimmen. Eigentlich wollten Marco, Denise und Raphael noch vorbeikommen, aber leider sind sie nicht erschienen
Um 12 Uhr bin ich los. Erst mal ne Tankstelle – mein kleiner Franzose meckerte schon seit Montag, dass er Sprit will

Dann ging es weiter nach Martigues, was ich mir als Ziel ausgedacht hatte. (http://goo.gl/maps/kO1B5)
Der Weg dorthin was schon mal wieder aufregend… Berg hoch – Serpentinen – Berg runter…

Mitten durch Marseille – ja klar, ne? Centre Ville – einmal durch *supa Navidame!*

Bis ich durch einen Ort kam (kurz vor Martiques) und Lidl sah (einkaufen musste ich eh auch noch) – also schnell rein und Vorräte aufgefüllt.
Ich entdeckte dort auch einen Strand (obwohl man das Gefühl hatte, mitten in den Bergen zu sein).
Also nix wie hin und anschauen!

Dort ist ein Strand – sowas habe ich noch nie gesehen.
Kein Kies, kein Sand. Der Strand war voll mit Millionen von Muscheln.
Beim genauer Hinsehen sah man aber auch hunderte von Vielfüsslern da rumkrabbeln *schüttel*.
„NEEEEEEEEEEEEEEEEEE – DA LEG‘ ICH MICH SICHER NICHT HIN!!!!“

Also weiter nach Martiques. Das Städtchen ist sehr schön, einen Strand hab ich beim Durchfahren keinen wirklich gesehen und nach dem, was ich im Vorort gesehen hatte, hatte ich da eigentlich auch keine Lust mehr drauf
Also weiter…. Fortsezung folgt.

 

Also weiter in Richtung Fos sur Mer – aber da fand ich auch nix ansprechendes und im Navi weiter gesucht, wo mir ein Strand angezeigt wurde.
Also dahin gefahren: hhttp://goo.gl/maps/w9uAv
Jaaaaaaaaaaaaaa – keine Frage – ein wahninns Strand – ewig lang, ewig breit – aber weit und breit nix! NIX! Kein Restaurant – nüscht! Hä?
Auch der Parkplatz war teilweise voll Sand – so viel, dass ich mich fast festgefahren hab! Bin zum Glück wieder raus gekommen!
Und die Strasse dorthin war auch abenteuerlich! Schlaglöcher, dass fast das ganze Auto gleich reinfällt – schön Slalom gefahren und gewiss nicht schneller als 50!

Nö – der Strand is nix für mich – nö, da zieh‘ ich weiter!

Ein Gewitter im Anmarsch auf meiner weiteren Reise. Aber zunächst habe ich keinen Tropfen Regen abbekommen.

Gewitter im Anmarsch

Gewitter im Anmarsch

Der Weg, der mich weiterführte war mühsam. Erst mal musste ich diese Schlaglochstrasse wieder zurück und noch weitere 30km weiterfahren… pffff ein regelrechter Tanz auf der Strasse war das.
Navidame führte mich mitten durch einen Park und das ist offenbar die einzigste Route.
Dort musste es heftig geregnet haben, denn die Strasse war noch nass, es gab riesen Pfützen und teilweise sogar abgebrochene Äste auf der Strasse.
Mist – mein Auto war noch immer staubig… Hatte gerade mal 5 Tropfen abbekommen

Auf einmal ging es nimmer weiter – Schranken. Ich zoomte das Navi kleiner – aha – Wasser – also Boot.
5 EUR nehmen die für’ne Fahrt, die keine 2 Minuten dauert – lol…
Na egal – Hauptsache ich kam weiter!

Mein Weg führte mich weiter und es wurde dunkler und sehr stürmisch – regnete aber noch nicht.
Erst als es stockfinster war – dann fing auch der Regen an – aber hallo liess das runter! Ich hab die Strasse zuweilen nur noch mit Mühe gefunden und in einem Ort namens „Vic la Gardiole“ habe ich mich einfach irgendwohin gestellt und gesagt „Schnautze voll – ich fahr‘ heut keinen Meter mehr“. Es war ohnehin schon 23 Uhr und es schüttete, dass ich dachte, mein Auto schwimmt davon!
http://goo.gl/maps/6HaE5

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Über belle

→ Vagabund! = überall zu Hause ;) = Wir leben im Wohnmobil! Geboren am 06.08. als Löwin (!) in Dijon / France und mit 4 jungen Jahren mit meinen Eltern bereits nach Deutschland umgesiedelt. Auch in Deutschland war ich nie wirklich sesshaft... Hilzingen, Eigeltingen, Oberteuringen, Sigmaringen, Sigmaringen (1. eigene Wohnung), Zozznegg, Öhningen, Hilzingen, Ober-Abtsteinach, Schwalbach (bei Wetzlar), Berlin, Cuxhaven, Berlin. ...nur um die ganzen Orte zu nennen, in denen ich gewohnt habe - mal mehr, mal weniger lang. Am längsten habe ich es in Berlin ausgehalten - mit immerhin mehr als 9 Jahren (wenn man von Sigmaringen absieht, wo ich 9 Jahre jung ankam) und somit dort eigentlich die längste Zeit meines Lebens verbracht habe. Das Reisen und immer wieder Neues zu Entdecken liegt mir also offenbar im Blut - ich bin und bleibe ein Vagabund ♥

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